Pflegezusatzversicherung

Pflegezusatzversicherung: Damit Pflege nicht zur finanziellen Last wird

Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der tatsächlichen Kosten. Die Versorgungslücke kann monatlich über 2.000 Euro betragen — eine Pflegezusatz schließt sie.

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Im Detail

Warum Pflegevorsorge jeden betrifft

Pflegebedürftigkeit ist kein Randthema — jeder zweite Mensch in Deutschland wird im Laufe seines Lebens pflegebedürftig. Und die Kosten sind erheblich: Ein Platz im Pflegeheim kostet durchschnittlich 2.500-4.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt davon je nach Pflegegrad nur einen Teilbetrag.

Die Differenz — der sogenannte Eigenanteil — muss aus eigener Tasche gezahlt werden. In vielen Fällen reicht die eigene Rente dafür nicht aus. Ohne Pflegezusatzversicherung müssen dann Ersparnisse aufgebraucht oder sogar Angehörige finanziell herangezogen werden.

Eine Pflegezusatzversicherung zahlt im Pflegefall eine monatliche Rente oder übernimmt die tatsächlichen Pflegekosten. Je früher Sie vorsorgen, desto günstiger sind die Beiträge.

Pflegezusatzversicherung
Pflegezusatzversicherung

Was Pflegezusatz abdeckt

  • Monatliche Pflegerente bei Pflegebedürftigkeit
  • Übernahme von Pflegeheim- oder Pflegedienstkosten
  • Schutz des eigenen Vermögens
  • Entlastung pflegender Angehöriger
  • Flexible Leistung in allen Pflegegraden
  • Staatlich geförderte Pflege-Bahr-Tarife

Typische Situationen

Wann Pflegezusatzversicherung entscheidend wird

Pflegebedürftigkeit trifft Familien oft unerwartet — und die finanzielle Belastung kann existenziell werden.

01

Pflegeheim wird nötig

Ein Heimplatz kostet 2.500-4.000 Euro monatlich. Die Pflegekasse zahlt nur einen Teil — der Rest bleibt bei Ihnen.

02

Pflege durch Angehörige

Angehörige, die pflegen, reduzieren oft ihre Arbeitszeit. Pflegezusatz kann diese finanzielle Lücke ausgleichen.

03

Ersparnisse aufgebraucht

Ohne Vorsorge werden Rücklagen schnell aufgezehrt. Im schlimmsten Fall müssen Kinder für die Eltern zahlen.

04

Demenz oder chronische Erkrankung

Langfristige Pflegebedürftigkeit durch Demenz oder chronische Krankheiten verursacht besonders hohe Kosten.

Leistungen & Vorteile

Was Pflegezusatzversicherung für Sie leistet

Die konkreten Leistungen, die Sie und Ihre Familie im Pflegefall schützen.

01

Monatliche Pflegerente

Je nach Pflegegrad erhalten Sie eine monatliche Rente — frei verwendbar für Heimkosten, Pflegedienst oder Angehörigenpflege.

02

Vermögensschutz

Ihre Ersparnisse und Ihr Eigenheim bleiben geschützt. Ohne Vorsorge droht der Vermögensverzehr für Pflegekosten.

03

Staatliche Förderung möglich

Pflege-Bahr-Tarife werden mit 5 Euro monatlich staatlich bezuschusst — ohne Gesundheitsprüfung und mit Aufnahmepflicht.

04

Flexible Verwendung

Die Pflegerente ist nicht zweckgebunden. Sie entscheiden, ob Sie sie für professionelle Pflege oder häusliche Betreuung einsetzen.

Worauf achten?

Worauf Sie bei der Pflegevorsorge achten sollten

Pflegezusatzversicherungen gibt es in verschiedenen Modellen: Pflegetagegeld, Pflegekostenversicherung und Pflegerente. Jedes Modell hat Vor- und Nachteile.

Entscheidend ist, dass die Leistung im Ernstfall die tatsächliche Versorgungslücke schließt.

Welches Modell passt: Pflegetagegeld, Pflegekosten oder Pflegerente?
Wie hoch sollte die monatliche Leistung sein?
Gibt es eine Wartezeit nach Vertragsabschluss?
Ist eine Beitragsbefreiung im Pflegefall enthalten?
Werden alle Pflegegrade abgedeckt — auch niedrige?
Kommt ein staatlich geförderter Pflege-Bahr-Tarif in Frage?

Unsicher, was Sie brauchen?

Sie müssen das nicht allein herausfinden. Schildern Sie kurz Ihre Situation — Seyfun prüft persönlich, welcher Schutz sinnvoll ist.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Pflegezusatzversicherung

Offene Fragen? Schreiben Sie uns — wir antworten persönlich.

Idealerweise zwischen 30 und 50 Jahren. Die Beiträge sind dann am niedrigsten, und Vorerkrankungen sind seltener.

Pflegetagegeld zahlt einen festen Betrag pro Pflegetag, Pflegerente eine monatliche Rente. Die Pflegerente ist planbarer, Pflegetagegeld oft flexibler.

Seit 2020 müssen Kinder erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro für die Pflegekosten der Eltern aufkommen. Darunter springt das Sozialamt ein — allerdings gehen dann die Ersparnisse des Pflegebedürftigen verloren.

Der Pflege-Bahr bietet durch die staatliche Förderung einen günstigen Einstieg — allerdings sind die Leistungen oft begrenzt. Er kann als Basis dienen, reicht aber allein selten aus.

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